Treibholz — die Geschichte hinter jedem TOMCAT Tower
Treibholz — die Geschichte hinter jedem TOMCAT Tower
Jedes Stück fängt mit Wasser an.
Irgendwo in Deutschland liegt ein Ast, ein Stamm, ein Ast mit Wucherungen und Narben im Flussbett oder am Ufer eines Sees. Das Wasser hat ihn geformt — über Jahre, manchmal über Jahrzehnte. Es hat die Kanten abgeschliffen, die Maserung freigelegt, das Holz getrocknet und gehärtet. Es hat ihm eine Form gegeben, die kein Werkzeug dieser Welt so hätte schneiden können.
Dieses Holz ist der Anfang jedes TOMCAT Towers.
Was Treibholz von anderen Materialien unterscheidet
Wer heute einen Kratzbaum kauft, bekommt meistens Spanplatten mit Teppichbezug, Wellpappe oder industriell gefrästes Holz. Sauber. Gleichmäßig. Austauschbar.
Treibholz ist das Gegenteil davon.
Es hat keine gerade Linie. Es hat keine gleichmäßige Oberfläche. Es hat Äste die in unerwartete Richtungen wachsen, Verdickungen an Stellen die kein Ingenieur so geplant hätte, und eine Textur die unter den Händen rau und weich zugleich ist.
Genau das macht es so besonders — und so schwierig zu verarbeiten.
Wie das Holz zu TOMCAT kommt
Ich suche das Holz selbst. Es gibt keine Lieferkette, keinen Großhändler, kein Lager mit standardisierten Stämmen. Ich fahre raus, schaue mir an was da ist, prüfe ob das Holz trocken genug ist, stabil genug, schön genug.
Viele Stücke kommen nicht in Frage. Das Holz muss eine gewisse Dichte haben — ein TOMCAT Tower trägt schwere Katzen, oft mehrere gleichzeitig. Es muss keine Fäulnis zeigen, keine Hohlstellen die sich erst nach Jahren bemerkbar machen. Und es muss eine Form haben, die sich zu einem Möbelstück entwickeln lässt das in einen Wohnraum gehört.
Das klingt einfacher als es ist.
Warum kein Tower dem anderen gleicht
Wenn ich mit einem Stück Treibholz in der Werkstatt stehe, fange ich nicht mit einem Plan an. Ich schaue mir an was das Holz mir gibt.
Ein langer gerader Stamm wird zum Hauptpfeiler. Ein Ast der im 45-Grad-Winkel abgeht wird zur Ablage. Eine Wucherung an der richtigen Stelle wird zum natürlichen Haltepunkt für die Sisal-Umwicklung. Das Holz entscheidet mit — ich baue nicht gegen es, sondern mit ihm.
Das bedeutet: Zwei TOMCAT High Tower sehen nie identisch aus. Gleiche Maße, gleiche Plattformen, gleiche Funktionen — aber jedes Stück trägt die Geschichte des Holzes das ich gefunden habe. Den Fluss der es geformt hat. Die Zeit die es gebraucht hat. Die Natur die es zu dem gemacht hat was es ist.
Was das für dein Zuhause bedeutet
Ein TOMCAT Tower ist kein Serienprodukt. Du bekommst kein Stück aus einer Fabrik in China, kein Möbel das es in zehn Farben gibt und das in drei Jahren aussieht wie kaputt.
Du bekommst ein Stück Holz das bereits ein Leben gelebt hat — und das jetzt Teil deines Zuhauses wird. Ein Möbelstück das deine Katze liebt und das deine Gäste fragen welcher Designer es entworfen hat.
Weil keiner es entworfen hat. Weil es so gewachsen ist.
Handarbeit, die man sieht
Wenn ich einen Tower fertig vor mir habe, sehe ich manchmal Stunden darin die niemand zählt. Die Stunden mit dem Schleifpapier um die Kanten abzurunden ohne die natürliche Struktur zu verlieren. Die Stunden mit der Sisal-Schnur die ich von Hand wickle. Die Stunden in denen ich überlege wo die Plattform den besten Halt findet — und wie sie gleichzeitig gut aussieht.
Das Treibholz macht diese Arbeit nicht leichter. Es macht sie echter.
Der nächste Schritt
Wenn dich interessiert wie ein TOMCAT High Tower in deinem Zuhause aussieht — schau dir die Galerie auf der Produktseite an. Oder schreib mir direkt. Ich erzähle dir gerne welches Holz gerade in der Werkstatt liegt und was daraus werden könnte.